Todoist vs. TickTick: Welche To-Do App gewinnt?

Todoist oder TickTick? Dieser Vergleich zeigt, welche To-do-App 2026 bei Preis, Features und Usability die bessere Wahl für deinen Arbeitsstil ist.

Benno Zacherl

Benno Zacherl

Gründer von VaawoAI

Produktives Arbeiten

Minimalistische 3D-Illustration mit zwei parallelen Arbeitspfaden: links eine korallfarbene Fokuskarte auf einem klaren, reduzierten Ablauf, rechts eine helle Karte auf einem funktionsreicheren Pfad mit zusätzlichen Aufgaben- und Kalenderelementen; ergänzt durch dezente Preis- und Zeit-Symbole, die den Vergleich zwischen Einfachheit und Funktionsvielfalt darstellen.

Wenn du 2026 zwischen Todoist und TickTick schwankst, suchst du wahrscheinlich nicht einfach nur eine To-do-App. Du suchst ein System, das zu deinem Kopf, deinem Alltag und deinem Arbeitsstil passt. Und genau da wird der Vergleich spannend: Todoist und TickTick wirken auf den ersten Blick ähnlich, lösen aber leicht unterschiedliche Probleme. Todoist positioniert sich offiziell als klare, flexible Aufgaben-App mit Free-, Pro- und Business-Plänen. TickTick verkauft sich stärker als All-in-one-Produktivitäts-App mit Aufgaben, Kalender, Fokus-Timer und zusätzlichen Organisationsfunktionen. Die Pricing-Seiten machen diesen Unterschied schon sichtbar: Todoist Pro kostet aktuell 60 US-Dollar pro Jahr, TickTick Premium 35,99 US-Dollar pro Jahr.

Die falsche Frage ist deshalb nicht:
Welche App ist objektiv besser?

Die bessere Frage ist:
Willst du eine saubere, fokussierte To-do-App oder ein etwas volleres Produktivitätscockpit?

Denn genau da trennen sich Todoist und TickTick.

Die Kurzversion vorweg

Wenn du maximale Klarheit, starke Usability und wenig Reibung willst, gewinnt meist Todoist. Wenn du möglichst viele Funktionen in einer App willst, vor allem Kalender, Pomodoro, Habit-Elemente und mehr eingebaute Produktivitätstools, gewinnt oft TickTick. Preislich ist TickTick klar günstiger, während Todoist inzwischen spürbar teurer geworden ist. Todoist hat seine Pro-Preise Ende 2025 beziehungsweise 2026 laut eigener Hilfe auf 7 US-Dollar monatlich oder 60 US-Dollar jährlich angehoben. TickTick bewirbt aktuell 35,99 US-Dollar jährlich für Premium.

Das heißt aber noch nicht, dass TickTick automatisch das bessere Angebot ist. Günstiger und feature-reicher ist nicht immer gleich besser. Gerade bei Produktivitätstools ist mehr Funktionsumfang oft auch mehr Komplexität.

Todoist: Was die App 2026 stark macht

Todoist ist offiziell immer noch sehr klar als Task-Manager positioniert. Die Pricing-Seite und die Hilfeseiten beschreiben kein überladenes Operating System, sondern ein Tool für Projekte, Aufgaben, Filter, Erinnerungen und Zusammenarbeit. Genau das ist bis heute die größte Stärke von Todoist: Die App will nicht alles sein. Sie will vor allem Aufgaben sauber, schnell und plattformübergreifend handhabbar machen.

Der größte Vorteil von Todoist ist die Usability. Viele Nutzer bleiben bei Todoist, weil die App sehr schnell verständlich ist, die mobile Nutzung gut funktioniert und die Kernlogik leicht im Kopf bleibt. Du kannst mit wenigen Sekunden Aufwand Aufgaben erfassen, priorisieren, datieren und strukturieren. Für Solopreneure, Freelancer und Gründer, die eine App nicht erst „lernen“ wollen, ist das ein massiver Vorteil. Dass Todoist stärker auf Klarheit als auf Produktivitäts-Gimmicks setzt, passt auch zu dem, was bei VaawoAI im Blog bereits bei thematisch nahen Artikeln deutlich wird: Mehr Funktionen sind nicht automatisch mehr Fokus. Mehr dazu: Beste Alternative zu Notion für fokussierte Arbeit.

Todoist hat außerdem ein starkes Argument für Leute, die lieber modular arbeiten. Wenn du Kalender, Notizen und Fokusmethoden lieber mit anderen Tools kombinierst, ist Todoist oft angenehmer als ein Tool, das alles halb integriert. Die offizielle Preisstruktur unterstützt das indirekt: kostenloser Einstieg, Pro für Power-User und Business für Teams. Todoist bleibt damit eher Kernstück als Komplettwelt.

TickTick: Warum so viele es lieben

TickTick fühlt sich im Vergleich zu Todoist deutlich „voller“ an. Auf der offiziellen Upgrade-Seite werden unter anderem Full Calendar Functionality, mehr Filter-Möglichkeiten und weitere Premium-Funktionen hervorgehoben. Externe aktuelle Übersichten beschreiben TickTick zusätzlich als besonders attraktiv, weil es Aufgabenmanagement mit Kalender, Pomodoro-Timer, Habit Tracking und weiteren Produktivitätsbausteinen in einer App bündelt.

Der große Charme von TickTick ist also nicht nur der Preis, sondern das Gefühl, sehr viel Produktivität in einem Paket zu bekommen. Für Menschen, die gern alles an einem Ort haben, kann das extrem attraktiv sein. Besonders stark ist TickTick oft für Nutzer, die nicht nur Aufgaben verwalten, sondern auch Tagesstruktur, Fokus-Sessions und Kalender stärker zusammenbringen wollen, ohne gleich bei einem teureren Scheduling-Tool wie Motion zu landen. In genau dieser Mitte ist TickTick 2026 interessant positioniert: mehr Tiefe als klassische Task-Apps, aber viel günstiger als Premium-AI-Planer.

Die Kehrseite ist klar: Mehr Features bedeuten auch mehr Oberfläche. Wer eigentlich nur sauber Aufgaben verwalten will, kann TickTick schnell als etwas voller oder unruhiger empfinden. Das ist kein objektiver Nachteil, sondern eine Fit-Frage.

Preisvergleich 2026: TickTick gewinnt klar

Beim Preis ist der Vergleich relativ eindeutig. TickTick Premium kostet laut offizieller Upgrade-Seite 35,99 US-Dollar pro Jahr. Todoist Pro kostet laut Todoists offizieller Hilfe seit dem Preisupdate 60 US-Dollar pro Jahr oder 7 US-Dollar monatlich. Damit ist TickTick für Einzelnutzer deutlich günstiger.

Das heißt aus betriebswirtschaftlicher Sicht: Wenn dir TickTick funktional reicht und du seine Oberfläche magst, ist es das bessere Preis-Leistungs-Paket. Genau hier liegt aber ein häufiger Denkfehler: Viele vergleichen nur Feature-Anzahl pro Euro. Was sie nicht vergleichen, ist Reibung. Wenn ein Tool zwar günstiger ist, dich aber im Alltag stärker nervt, langsamer macht oder weniger intuitiv in deinen Workflow passt, ist der rechnerische Preisvorteil schnell weg.

Features im direkten Vergleich

1. Aufgabenmanagement

Beide Apps können das Kernstück: Aufgaben, Projekte, Prioritäten, Deadlines, Wiederholungen, Listen. Todoist wirkt dabei meist klarer und reduzierter. TickTick wirkt funktionsreicher. Wenn du eine App willst, die sich schnell und leicht anfühlt, hat Todoist hier häufig die Nase vorn. Wenn du lieber mehr eingebaute Optionen hast, liegt TickTick für viele vorn. Die offiziellen Produkt- und Pricing-Seiten stützen genau diese unterschiedliche Positionierung.

2. Kalender

TickTick hebt volle Kalender-Funktionalität auf der Premium-Seite sehr deutlich hervor. Todoist hat zwar Datums- und Terminlogik, ist aber nicht im selben Maße als integrierte Kalenderzentrale positioniert. Wenn dir Kalender-Sicht und Aufgaben-Zeitbezug sehr wichtig sind, ist TickTick tendenziell stärker.

3. Fokus und Zusatzfunktionen

TickTick punktet stark über eingebaute Zusatzelemente wie Fokusmodus und weitere Produktivitätsfunktionen, die externe Reviews 2026 regelmäßig hervorheben. Todoist bleibt hier bewusst klarer und schlanker. Das ist einerseits weniger „wow“, andererseits für viele auch weniger Ablenkung.

4. Zusammenarbeit und Teams

Todoist hat mit Pro und Business eine stärker sichtbare Team-Logik. Die offizielle Preisstruktur und Hilfeseiten zeigen klar, dass Zusammenarbeit ein zentraler Teil des Produktdenkens ist. TickTick ist zwar auch kollaborativ nutzbar, wird aber in der öffentlichen Kommunikation stärker als Individual-Produktivitäts-App wahrgenommen. Für kleine Teams oder geteilte Arbeitskontexte wirkt Todoist deshalb oft etwas erwachsener.

Usability: Hier gewinnt oft Todoist

Wenn man rein auf Bedienbarkeit, Klarheit und schnellen Einstieg schaut, gewinnt für viele Nutzer Todoist. Das ist keine harte Messgröße, aber es ist ein sehr stabiles Muster in der Produktwahrnehmung. Todoist ist weniger verspielt, weniger voll, weniger „Schau mal, was wir noch alles können“. Für Nutzer, die möglichst wenig Produktivitätsverwaltung und möglichst viel direkte Nutzung wollen, ist genau das ein Vorteil. Todoist ist hier oft das Apple-ähnlichere Produkt, TickTick eher das Schweizer Taschenmesser. Die offiziellen Seiten beider Produkte spiegeln dieses Grundgefühl recht gut wider.

Die Gegenperspektive ist wichtig: Für manche Nutzer fühlt sich Todoist fast zu schlank an. Gerade wenn du Kalender, Fokusarbeit und mehr visuelle Steuerung direkt in derselben App willst, kann TickTick im Alltag stimmiger wirken.

Für welchen Typ passt Todoist besser?

Todoist passt besonders gut, wenn du

  • eine klare To-do-App statt eines kleinen Produktivitäts-Ökosystems willst

  • schnell erfassen und strukturieren möchtest

  • gute mobile Usability wichtig findest

  • lieber modular mit anderen Tools arbeitest

  • wenig Lust auf Funktionsfülle hast

Typische Fits sind Solopreneure, Freelancer, Berater und Gründer, die zwar Ordnung wollen, aber keine weitere komplexe Schaltzentrale in ihrem Tag brauchen. Genau dazu passt auch die thematische Linie von VaawoAI-Artikeln wie Wie organisiere ich mein Startup ohne Team? Dort wird Reduktion statt Feature-Overload sehr klar als Vorteil beschrieben.

Für welchen Typ passt TickTick besser?

TickTick passt besser, wenn du

  • möglichst viel Produktivität in einer App bündeln willst

  • Kalender und Aufgaben enger verknüpft sehen möchtest

  • eingebaute Fokus- oder Pomodoro-Elemente magst

  • mehr Produktivitätsfunktionen zu geringerem Preis suchst

  • eher ein kleines persönliches Produktivitätssystem als nur Listen willst

TickTick ist damit besonders attraktiv für Studenten, Selbständige, Wissensarbeiter und viele Power-User, die kein starres Projekttool wollen, aber mehr als nur reine Aufgabenlisten. Die aktuellen Premium-Hinweise auf Kalender- und Filterfunktionen sowie externe Übersichten zu TickTicks Positionierung stützen dieses Bild ziemlich klar.

Der eigentliche Unterschied: Klarheit vs. Funktionsbreite

Wenn man den Vergleich ehrlich auf einen Satz runterbricht, dann ist Todoist meist die bessere Wahl für Klarheit, TickTick oft die bessere Wahl für Funktionsbreite.

Todoist fragt:
„Wie halte ich Aufgaben elegant und leicht?“

TickTick fragt eher:
„Wie packe ich möglichst viel alltagstaugliche Produktivität in eine App?“

Beides kann genau richtig sein. Aber eben nicht für dieselbe Person.

Wo VaawoAI in diesem Vergleich sinnvoll reinpasst

Der Vergleich zwischen Todoist und TickTick zeigt noch etwas anderes: Beide Tools helfen dir bei Aufgabenverwaltung. Keines von beiden löst automatisch die tiefere Frage, welche Aufgabe heute wirklich den größten Unterschied macht. Das ist genau der Punkt, an dem Aufgaben-Tools oft an ihre Grenze kommen. Mehr dazu: Wie organisiere ich mein Startup ohne Team? und ChatGPT für Solopreneure: 10 Workflows, die dir Stunden sparen. Dort wird schon ziemlich klar, dass Produktivität nicht nur an Organisation scheitert, sondern oft an Auswahl und Fokus.

Fazit

Wenn du 2026 die bessere reine To-do-App suchst, gewinnt für viele Todoist wegen Klarheit, Reife und besserer Usability. Wenn du das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis und mehr eingebaute Produktivitätsfunktionen willst, gewinnt oft TickTick. Preislich ist TickTick klar günstiger: 35,99 US-Dollar jährlich versus 60 US-Dollar jährlich für Todoist Pro. Funktional ist TickTick breiter, Todoist dagegen fokussierter.

Meine ehrliche Kurzfassung wäre:
Todoist ist meist besser für Menschen, die weniger Reibung wollen. TickTick ist meist besser für Menschen, die mehr Features in einer App wollen. Der Gewinner hängt also weniger an einer objektiven Gesamtwertung und mehr an deinem Arbeitsstil.

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